Sie sind hier › StartseiteWissenGesundheit › Salz und Zuckersucht (b)
  • 16.05.2019

Die Salz-Zucker-Fett-Sucht

Wie Lebensmittelkonzerne uns süchtig machen
  • Klar ist, dass zu viel Fett, Zucker und Salz für die Gesundheit schädlich sein kann. Doch die Substanzen elektrisieren beim Menschen Glücksgefühle und können sogar Sucht verursachen. Die Konzerne wissen diese Tatsache in Geld zu verwandeln und so kommt es, dass Lebensmittelhersteller sogar schwere Erkrankungen ( Herzkrankheiten ) akzeptieren, was wiederum profitabel ist für die Pharmaindustrie.

    Schon die Vorstellung eines speckigen Steaks, salziger Chips oder einer eines Döners, versetzt und in ein Genuss-Himmel voller Köstlichkeiten. Die Begeisterung für Fett, Salz und Zucker ist groß und körperliche und geistige Belohnungssystem wird aktiviert.

    Exakt diese Realität weiß die Lebensmittelindustrie auszunutzen. Wie sehr die Erzeuger und der Vertrieb es darauf anlegt, das Volk abhängig zu machen, hat der amerikanische Journalist Michael Moss in seinem Buch „Das Salz-Zucker-Fett-Komplott“ zusammengefasst. Darin deckt er die heimtückischen Methoden auf, mit denen die Branche die Konsumenten manipuliert und ihre Kaufentscheidung im Unterbewusstsein steuern.

    Zucker und Fett generiert Behagen

    Welche Essware einen Menschen zufrieden stellt, ist entsprechend den Wünschen hergerichtet. In aller Regel sind es allerdings fettige, salzige oder zuckerhaltige Nahrung, welche wir so begehren.

    Für unseren Körper ist diese Tatsache ganz normal: Letzten Endes benötigte der Mensch schon in der Steinzeit hochkalorische Nahrungsmittel, um über den Berg kommen. Unsere frühen Ahnen haben sich vor allem angeeignet, dass süßes Essen nicht böse war und keine Gift beinhaltete.

    Das Individuum ist gewissermaßen genetisch darauf codieren, die Schokolade der Möhre vorzuziehen. Sogar ein standhafter und professioneller Bodybuilder, der sich einer ständigen Diät unterzieht, hat ein ständig vorhandenes Verlangen nach Eis, Salzstangen oder McDonalds. „Die Menschen haben sich nicht in einer Umgebung entwickelt, in der es viel süßes Essen gab“, bringt Moss in seinem Buch aufs Papier.

    Der Sachverhalt, dass es einst eine kaum erlebte Praxis war, etwas Süßes abschmecken, war wohl der ursprüngliche Grund, dass gegenwärtig eine die Erregung in die Höhe schießt, wenn Zucker auf unserer Speisekarte steht.

  • Wie Lebensmittelkonzerne uns süchtig machen

    Buch Tipp:

    Ihre Daten werden
sicher übertragen

    Das Salz-Zucker-Fett-Komplott: Wie die Lebensmittelkonzerne uns süchtig machen.

    mehr Infos

  • Zucker und Fett verbirgt eine Suchtgefahr

    Essen mit viel Kalorien lässt erweckt den Dopaminspiegel und lässt diesen sogar in die Höhe steigen, als eine Kalorienarme Nahrung. Dadurch wird das Belohnungssystem im Gehirn ausgelöst und dir Stimmung wird besser und glücklicher. Alkohol, Nikotin, Heroin und andere Drogen handeln nach der gleichen Prozedur und erzeugen positive Gefühlsbewegung, auch wenn hier nichts gutes ausgelöst wurde – im Gegenteil. Der menschliche Geist und das körperliche Verlagen streben nach mehr und mehr. Um die Emotionen zu besänftigen, braucht der Konsument stetig mehr von diesen Suchtstoffen und begibt sich in eine Sackgasse.

    Abhängigkeit hat also nicht immer was mit verbotenen Drogen (Kokain, Marihuana etc.) zu tun. Ganzheitlich wie Drogen haben auch Zucker und Fett die Kompetenz zur Abhängigkeit. Bei Tierversuchen wurde erkannt, dass Ratten, die sich über längere Zeit fettige und zuckerhaltige Nahrung gegönnt haben, gleichartige Veränderungen im Gehirn wie Artgenossen hatten, die Drogen bekamen. Je mehr Kalorien das Essen hatte der Nagetier hatte, desto mehr Bedarf entstand, um zufriedenstellendes Glücksgefühl herzustellen. Die Abhängigkeit kam mit der Zeit, von der man sich nur schwer lösen kann.

    Forscher betiteln ein solches Verhalten als Sucht, wenn das Verlangen nicht mehr kontrollierbar ist. Fettsucht und die Sucht nach Zucker führt automatisch zum Übergewicht. Die Lebensmittelhersteller verschleiern die Tatsachen in Wörter wie „Verlangen“ oder „Vorliebe“. Denn die Bezeichnung Sucht ist kontraproduktiv.

    Kunden müssen jetzt nicht direkt anfangen Kalorien auf jeder Verpackung unter die Lupe zu nehmen. Die Verhältnismäßigkeit ist wichtig. Etwas naschen darf man ja und was wäre unsere kulinarische Welt ohne Sünden. Wichtig zu wissen ist, dass die Industrie die menschliche Schwäche ausnutzt und mit Emotionen bzw. Abhängigkeit Kasse macht. Ein nettes Lächeln auf der Verpackung von Kinderriegeln erweckt positive Kauflust. Das Entscheidende ist was drin ist und nicht von Außen so schön scheint.

  • Kaufen & Mieten

    Haus, Grundstück oder Wohnung kaufen & mieten.

    Weiter

  • Verkaufen

    Eigenes Haus, Grundstück oder Wohnung verkaufen.

    Weiter

  • Vermieten

    Eigene Immobilie vermieten und finanziell profitieren.

    Weiter

  • Umzug

    Umziehen in Eigenregie oder Umzugsservice.

    Weiter

Folge uns
myfroggy bei Facebook myfroggy bei Twitter myfroggy bei Google+ Schreib uns eine E-Mail